Neue Hochspannungs-Geräte-Familie SHV 80 / AHV80 mit vollelektronischer Hochspannungsquelle.
Modular konfigurierbare Hochspannungs-Prüfgeräte Linie SHV 80 /AHV 80
Die neue Hochspannungs-Prüfgeräte-Linie zeichnet sich durch Modularität und Anpassungsmöglichkeit auf die jeweiligen Anforderungen der Anwender, sowie durch eine vollelektronische Spannungsquelle aus.
SHV 85
Module ermöglichen Flexibilität
Die Flexibilität bei der Ausstattung der Geräte wird durch verschiedene interne Module erreicht, die teilweise selbst nochmals individuell angepasst werden können. So ist das Gerät grob in vier Bereiche eingeteilt: Hochspannungserzeugung, Gerätesteuerung, Bedieneinheit und Schnittstellen. In sinnvollen Abstufungen kann der Anwender die benötigten Funktionalitäten zusammenstellen. Bestimmte Ausstattungspakete werden schon als direkt verfügbare Gerätevarianten angeboten.
Bedienung einfach durch VIT
Das Gerät fügt sich vom Bedienkonzept in die bereits bestehende Linie der VIT Geräte ein. VIT= Virtual Interface Technology. Bei diesem Bedienkonzept erfolgt die Eingabe der Parameter über einen einzigen Drehimpulsgeber. Als weitere Bedienelemente sind dann nur noch zwei separate Taster notwendig, die während des normalen Betriebs schnell und direkt betätigt werden können. Zur Anzeige der Messwerte sowie der Prüfpläne und weiterer Parameter ist ein großes Grafikdisplay vorhanden. Über verschiedene, einfach zu erreichende Menüs können grundsätzliche Einstellungen am Gerät (Setup) sowie spezielle Prüfparameter und ganze Prüfabläufe eingestellt werden.
Bei Anwendungen in automatischen Systemen, die auf eine direkte Gerätebedienung durch Personen verzichten können, besteht die Möglichkeit die Geräte komplett ohne die VIT-Technologie zu bestellen. Die eigentliche Gerätefunktionalität geht dadurch nicht verloren. Die Steuerung erfolgt dann ausschließlich über Schnittstelle. Die Nachrüstung der VIT-Technologie ist jedoch jederzeit möglich.
Normkonform
Die Gerätelinie deckt die in Betracht kommenden Vorschriften bezüglich der Anforderungen an das Gerät selbst, sowie den möglichen Anwendungsfällen ab. So liefert das Gerät eine max. Ausgangsleistung von 500VA sowie einen Kurzschlussstrom von 200mA ab 1000V Prüfspannung. Die Messung der Spannung und des Stromes erfolgt mit einer Messunsicherheit < 1% auf der Hochspannungsseite. Sicherheitskreise mit zwangsgeführten Kontakten und direkt anschließbare Warnleuchten sind ebenso selbstverständlich wie die vorgeschriebenen Einschaltzustände nach EN 50191.
Technik
Das Gerät ist grundsätzlich mit einer elektronischen Spannungserzeugung ausgerüstet, die aufgrund ihrer kompakten Bauweise und geringen Verlustleistung ohne zusätzlich Lüfter auskommt. Auch deshalb war es möglich das Gerät in ein 4HE großes 19“-Gehäuse zu integrieren. Verschiedene Auslöseverfahren zur Überstromerkennung sowie Mindeststrom- und Mindestspannungsüberwachung können am Gerät ausgewählt werden.
Schnittstellen
Den möglichen Schnittstellen die ein Gerät bietet, kommt eine immer größere Bedeutung zu. So ist es möglich das Gerät mit Verschiedenen Schnittstellen auszurüsten. Standardmäßig ist eine RS 232 Schnittstelle vorhanden. Für herkömmliche Anwendungen sind digitale I/O’s möglich die eine direkte Kommunikation mit einer SPS ermöglichen. Neu bei Prüfgeräten diese Art ist die auch optional erhältliche Ethernet-Schnittstelle die mittlerweile auch in jedem PC zur Verfügung stehet. Hierdurch kann das Gerät besonders preisgünstig direkt in ein Netzwerk integriert werden.
Autor: V.Grobshäuser

