Elabo richtet Multifunktionsraum ein
Viele Hochschulen denken weiter: Die Anforderungen an die neuen Bachelorstudiengänge erfordern flexiblen Unterricht, außerdem sollen die Studierenden zukünftig auch am Wochenende noch in den Gebäuden lernen können.
Den Anfang macht eine süddeutsche Hochschule mit einem Multifunktionsraum der "Fakultät für Maschinenbau, Umwelt und Verfahrenstechnik“. An und mit den Elabo Möbeln findet hier tagsüber der Unterricht statt, in den „Pausen“ und nach „Feierabend“ können die Studierenden dann noch selbstständig weiterarbeiten. Das Pilotprojekt löst dabei zusätzlich auch die Platzprobleme der Fakultät.
Den Anwender überzeugt insbesondere die doppelte Nutzung des Raums und die sichere Aufbewahrung der empfindlichen Monitore – auch im Praxistest. Ohne den Multifunktionsraum wäre es zum Beispiel nicht möglich gewesen, in einem Semester 180 Studenten im Fach Regelungstechnik/Simulationstechnik zu "bedienen".
Durch die Elabo Versenkeinheit für EDV-Anwendungen fahren zwei Stahlblechkonstruktionen aus einem Holzkorpus heraus, an denen je ein Monitor fest verschraubt ist. Wird der Raum für den Theorieunterricht benötigt, „verschwinden“ die TFTs innerhalb von 20 Sekunden und die Tische können für Gruppenarbeiten und Auswertungen verwendet werden ohne dass neue Räumlichkeiten aufgesucht werden müssen.
Die „24-Stunden-Hochschule“ steht in den Fachlaboren noch am Anfang. Deshalb beobachtet die Fakultät, wie die Studierenden das Angebot annehmen. Zunächst dürfen hier insbesondere die Lernenden in den Bereichen Roboter Steuerung, Regelungstechnik (Matlab) und PC Simulation (CAD Catia) die neue Flexibilität erproben. Die ersten Durchläufe zeigen sehr positive Ergebnisse.

